Start und 1. Etappe
Beim Abschied von Zuhause waren natürlich meine Eltern Ilonka & Martin und auch kurz meine Nichte Madeleine dabei. Ingrid, Helga und Uli kamen morgens früh um 8 Uhr auch dazu, worüber ich mich sehr gefreut habe. Von meinem Bruder Axel und anderen Freunden, Verwandten und Bekannten habe ich mich in den letzten Tagen bereits verabschiedet (Tut mir wirklich leid, wenn ich den Einen oder Anderen vergessen habe oder aus Zeitmangel einen Besuch nicht mehr geschafft habe!) Ihr bekommt dafür sicher eine Ansichtskarte von Unterwegs.
Der Start der Reise war völlig entspannt, ich hatte die Packtaschen schon abends am Rad befestigt. Das Wetter war super gut, nur war es mit -3C auch knackig kalt. Das war aber überhaupt kein Problem. Mit dem Helm, der Sturmhaube, Handschuhen und einer langen Unterhose bestens ausgestattet, habe ich nicht gefroren. Einzig das kalte Wasser in der Wasserflasche musste ich mit heißem Wasser aus der Thermosflasche mischen, sonst wären mir die Zähne beim trinken weggeflogen. Mittags habe ich in einer Bäckerei in Gernsheim am Rhein Rast gemacht und durfte dort sogar mein eigenes Pausenbrot zum heißen Kaffee essen.
Morgendlicher Abschied aus der Heimat: Die Wickerer Warte und die schöne Ansicht auf Hochheimmit der Kirche St. Peter & Paul. Die Fahne Tibets weht auch in Erfelden und ist mir ebenfalls eine Aufnahme wert.
Der Radweg R6 am Rhein entlang ist hervorragend ausgebaut, hier kann man schnell und gut Kilometer machen –vor allem mit Rückenwind:-) In Worms wechselte ich auf die Rheinland-Pfälzische Seite. Ab hier ging es etwas langsamer voran, da ich mir meinen Weg oft mühsam suchen musste. Um 17:00 kam ich dann am Ziel in Mutterstadt an und war vom langen ersten Tag auch ziemlich platt.
Trotzdem gab es ein sehr nettes Wiedersehen mit meinem Freund Jürgen. Wir haben 1997 in Shilo in Kanada immer sehr gut zusammen gearbeitet, nebeneinander gewohnt und eine tolle Zeit erlebt. Bärbel, Maya und Jürgen, es war toll, ich komme bestimmt wieder! Der Pfälzer Saumagen und die prima 75er Kerner Auslese aus dem Württembergischen haben super geschmeckt. Auf Bald!
Der erste Tag bei Sonnenschein ging also viel besser als ich vermutet habe und macht Lust auf mehr.
Streckenlänge: 105 km
2. Etappe: Donaueschingen